Ratgeber
Was kostet eine Hochzeitswebsite?
Die kurze Antwort: zwischen 0 € und über 2.000 €. Die brauchbare Antwort steht darunter, mit dem, was in jeder Preisstufe wirklich drin ist.
Dieser Beitrag vergleicht den ganzen Markt. Wenn ihr nur unsere Preise sucht: die stehen auf Pakete & Preise.

Die Antwort in fünf Zeilen
- 0 €: kostenlose Stufe. Ihr baut selbst, mit Einschränkungen bei Fotos, Adresse oder Laufzeit.
- 49 bis 269 €: Hochzeitsanbieter zum Selbstbauen, einmalig oder im Jahr.
- rund 144 bis 200 € im Jahr: allgemeine Baukästen wie Jimdo oder Wix ohne Werbung.
- rund 700 bis 1.050 €: freier Webdesigner, individuell gebaut.
- ab rund 2.000 €: Agentur.
Eine Hochzeitswebsite bei Sinneswert kostet einmalig 199 Euro, 499 Euro oder 1.199 Euro, je nach Paket, ohne Abo und ohne Folgekosten, und sie wird für euch fertig gebaut. Die Seite läuft bis einen, sechs oder zwölf Monate nach eurer Hochzeit, mindestens sechs, neun oder zwölf Monate ab Freischaltung; weitere sechs Monate kosten 49 Euro. Eine eigene Domain kostet im Paket „Komfort“ ab 29 Euro und ist im Paket „Individuell“ im ersten Jahr enthalten.
Was die Website im Hochzeitsbudget ausmacht
Paare in Deutschland geben für ihre Hochzeit im Schnitt 15.452,50 € aus, bei 66 Gästen; allein Location mit Essen und Getränken kostet rund 7.803,50 € (WeddyPlace, Hochzeitsstudie 2024, 634 Paare). Rechnet man das um, kostet das Essen pro Gast rund 118 €.

Eine Hochzeitswebsite für 199 € kostet bei 66 Gästen 3,02 € pro Gast, also 1,3 Prozent des Budgets. Selbst das größte Paket für 1.199 € liegt bei knapp 8 Prozent. Die Frage ist deshalb weniger, ob ihr euch eine Website leisten könnt, sondern welche Art zu euch passt: eine, die ihr selbst baut, oder eine, die für euch gebaut wird.
Die Preisstufen auf einen Blick
Der Markt für Hochzeitswebsites lässt sich in sechs Stufen ordnen. Sie unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern vor allem darin, wer die Seite baut und wie lange sie läuft.

Die Zahlen für die Baukästen ergeben sich aus den Monatspreisen bei Jahreszahlung: Jimdo „Start“ kostet 12 € im Monat, Wix „Light“ 16,66 € im Monat (Jimdo, Wix, Stand 03.10.2026). Für den freien Webdesigner rechnen wir mit dem durchschnittlichen Stundensatz im Webdesign von 70 € (freelancermap, abgerufen 03.10.2026) und 10 bis 15 Stunden Arbeit.
Preise von zehn Anbietern im Vergleich
Alle Preise stammen direkt von den Preisseiten der Anbieter, abgerufen am 3. Oktober 2026. Preise ändern sich; prüft vor dem Buchen die aktuelle Seite.
| Anbieter | Preis | Zahlung und Laufzeit | Wer baut |
|---|---|---|---|
| Joy | 0 $ | kostenlos, finanziert über die Geschenkeliste | ihr |
| Bridebook | 0 € | kostenlos | ihr |
| WeddyPlace | 0 €, 49 €, 249 € (Design vom Designer) | einmalig, 2 Jahre | ihr, bei 249 € mit Designer |
| Weddybird | 0 €, 69 €, 89 € mit Domain | einmalig, 12 Monate, keine Verlängerung | ihr |
| Herzkarten | 0 €, 4,90 € oder 7,90 € im Monat | 1 Jahr, verlängert sich automatisch | ihr |
| Hochzeitswebseite.de | ab 49 € bis 199 € | einmalig, 18 bis 36 Monate, keine Verlängerung | ihr |
| Ehemomente | 79 € (1 Jahr), 129 € (2 Jahre), 199 € (3 Jahre); Domain gegen Aufpreis | 1 Jahr als Abo mit Verlängerung, 2 und 3 Jahre einmalig | ihr |
| Unsere-Einladung | 89 € (1 Jahr), 129 € (2 Jahre), Einführungspreise | einmalig | ihr |
| Jimdo | 12 € im Monat | 12 Monate | ihr, allgemeiner Baukasten |
| Wix | 16,66 € im Monat | Jahresabo im Voraus | ihr, allgemeiner Baukasten |
| Sinneswert | 199 €, 499 €, 1.199 € | einmalig, bis 1, 6 oder 12 Monate nach der Hochzeit (höchstens 24 Monate), keine automatische Verlängerung | wir |
Quellen: die Preisseiten der Anbieter, verlinkt unter „Worauf der Vergleich beruht“. Kostenlose Stufen haben je nach Anbieter Einschränkungen, etwa bei Fotos, Laufzeit, Adresse oder Logo.
Wofür ihr in jeder Stufe zahlt
0 €: die kostenlose Stufe
Mehrere Anbieter haben eine kostenlose Stufe. Ihr meldet euch an, wählt eine Vorlage und füllt sie selbst. Wofür ihr zahlt: mit Einschränkungen und eurer Zeit. Bei Weddybird sind es höchstens 20 Fotos, bei Herzkarten höchstens 18 Monate und eine Adresse auf einer fremden Endung, bei WeddyPlace ein Logo des Anbieters. Bei Joy finanziert sich das Angebot über die Geschenkeliste. Wenn ihr Spaß daran habt, selbst zu bauen, spart ihr hier euer Geld.
49 bis 269 €: Hochzeitsanbieter zum Selbstbauen
Die bezahlten Stufen der Hochzeitsanbieter liegen meist zwischen 49 und 269 €. Wofür ihr zahlt: mehr Fotos, keine Werbung, eine längere Laufzeit, manchmal eine eigene Domain. Gebaut wird weiterhin von euch, aus Vorlagen. Achtet auf zwei Wörter: „im Jahr“ und „automatische Verlängerung“. Beides zusammen heißt Abo, das gekündigt werden will.
Rund 144 bis 200 € im Jahr: allgemeine Baukästen
Jimdo und Wix sind Werkzeuge für alle Arten von Websites. Wofür ihr zahlt: gestalterische Freiheit und keine Werbung. Zusagen, Gästeliste und Passwort sind nicht für Hochzeiten gebaut und müssen oft über Zusatzfunktionen eingerichtet werden. Wer das gern selbst macht, ist hier gut aufgehoben.
Rund 700 bis 1.050 €: der freie Webdesigner
Jemand baut euch die Seite von Hand, nach eurem Geschmack. Wofür ihr zahlt: die Arbeitszeit eines Menschen, meist zehn bis fünfzehn Stunden. Das Ergebnis ist einmalig. Fragt nach Hosting, Domain, Zusageformular und wer die Seite nach der Hochzeit abschaltet.
Ab rund 2.000 €: die Agentur
Dieselbe Handarbeit, mit Projektleitung und Abstimmungsrunden. Wofür ihr zahlt: Verlässlichkeit und Termintreue. Für eine Hochzeitswebsite ist das in aller Regel überdimensioniert.
Selbst bauen ist günstig, fertig bekommen ist selten
Zum Selbstbauen gibt es zwischen 0 und 269 € viele Angebote. Wer die Seite dagegen fertig gebaut bekommen möchte, landet schnell beim Webdesigner für rund 700 € oder mehr. Fertig gebaute Hochzeitswebsites unter 500 € sind die Ausnahme; WeddyPlace bietet für 249 € ein Design vom Designer an, gefüllt wird die Seite aber weiterhin von euch.
Genau dort steht unser Angebot: 199 € für eine Seite, die aus euren Angaben fertig gebaut wird, keine Werbung zeigt und keinen Cookie-Banner braucht. Ihr füllt ein Formular aus, wir bauen, und nach 24 bis 48 Stunden steht die Seite. Einmalpreis, kein Abo. Die drei Pakete im Vergleich.
Versteckte Kosten: sechs Posten, die im Einstiegspreis fehlen können
Der Einstiegspreis sagt wenig, wenn die Hälfte der Funktionen extra kostet. Diese sechs Posten fehlen am häufigsten:

- Eigene Domain: Bei manchen Anbietern ist sie nur im teuersten Tarif enthalten oder kostet deutlich extra; bei Ehemomente etwa liegt das Jahrespaket mit Domain bei 109 € statt 79 €.
- Verlängerung: Läuft der Vertrag automatisch weiter, zahlt ihr nach der Hochzeit, bis ihr kündigt.
- Werbung: In vielen kostenlosen Stufen erscheint der Name oder das Logo des Anbieters.
- Gästeliste: Bei manchen Anbietern ist die Rückmeldung enthalten, die Gästeliste aber ein Zusatzmodul.
- Passwort: Nicht jeder Tarif schützt die Seite. Warum das wichtig ist, steht im Ratgeber privat oder öffentlich.
- Änderungen: Wer nicht selbst ändern kann, zahlt später für jede neue Uhrzeit.
Abo oder Einmalpreis: was nach der Hochzeit passiert
Ein Abo mit automatischer Verlängerung ist für viele Dinge praktisch, für eine Hochzeit selten. Die Hochzeit ist vorbei, der Vertrag läuft weiter. Für Verträge seit dem 1. März 2022 gilt immerhin: Verlängert sich ein Vertrag stillschweigend, muss er danach „jederzeit mit einer Frist von höchstens einem Monat“ kündbar sein (§ 309 Nr. 9 BGB). Seit dem 1. Juli 2022 brauchen Anbieter dafür außerdem einen Kündigungsknopf auf ihrer Website (§ 312k BGB; Verbraucherzentrale).

Kündigen ist also leichter geworden. Daran denken muss man trotzdem, und nach einer Hochzeit hat niemand Verträge im Kopf. Bei einem Einmalpreis mit fester Laufzeit endet die Seite einfach. Wer sie länger behalten möchte, verlängert bewusst. Ausführlich nachgerechnet steht das unter Hochzeitswebsite ohne Abo.
Eure Zeit als Kostenpunkt
Bei den günstigen Wegen bezahlt ihr nicht mit Geld, sondern mit Abenden. Ein Webdesigner braucht für eine Hochzeitswebsite erfahrungsgemäß zehn bis fünfzehn Stunden. Wer zum ersten Mal mit einem Baukasten arbeitet, braucht für dieselben Inhalte selten weniger: Texte schreiben, Fotos zuschneiden, Anfahrt und Übernachtung recherchieren, Formular einrichten, auf dem Handy testen.
Ein Teil dieser Zeit lässt sich nicht abgeben: Was auf die Seite gehört, wisst nur ihr. Der andere Teil ist Handwerk, das jemand anderes schneller macht. Welche Inhalte ihr in jedem Fall vorbereiten solltet, steht im Ratgeber Was gehört auf eine Hochzeitswebsite?.
Faustregel: Wenn ihr gern gestaltet, baut selbst. Wenn euch schon der Gedanke an einen Abend mit Vorlagen und Bildzuschnitt stresst, lasst bauen. Der Preisunterschied ist kleiner als der Unterschied in der Laune.
Was für das Geld mindestens drin sein sollte
Egal welche Stufe ihr wählt: Diese Funktionen gehören zu einer Hochzeitswebsite, die ihren Zweck erfüllt. Fehlt eine, ist der niedrige Preis teuer erkauft.
- Zusageformular mit Begleitung, Kindern, Essen und Allergien.
- Gästeliste als Tabelle zum Herunterladen, für Caterer und Sitzplan.
- Passwortschutz und eine Sperre für Suchmaschinen.
- Eine kurze Adresse und ein QR-Code für die Einladung.
- Darstellung auf dem Handy, ohne zu zoomen.
- Keine Werbung fremder Firmen auf eurer Seite.
- Eine klare Laufzeit und ein klares Ende, auch für die Gästedaten.

Lohnt sich eine Hochzeitswebsite überhaupt?
Rechnet nicht nur in Euro, sondern in Nachfragen. Über Monate verteilt kommen Einzelfragen zu Uhrzeit, Anfahrt, Parken, Dresscode und Essen, jede einzeln zu beantworten. Dazu die Zusagen, die sich über mehrere Chats verteilen. Eine Seite beantwortet jede Frage einmal, für alle.
Gäste nutzen das: In einer Umfrage von The Knot unter US-Gästen gaben 56 Prozent an, die Website des Paares zu besuchen, um Informationen zu bekommen, und die Hälfte sagte lieber online zu als per Post (The Knot Wedding Guest Study, 2018). In Deutschland hatten 2024 erst 23,8 Prozent der Paare eine eigene Hochzeitshomepage (WeddyPlace 2024). Wer eine hat, spart also nicht nur sich selbst Arbeit, sondern fällt auch angenehm auf.
Unsere Preise, und was dahintersteht
Bei Sinneswert gibt es drei Pakete, alle einmalig und ohne Abo. Basis für 199 € mit sechs Monaten Laufzeit: Ihr füllt ein Formular aus, bekommt nach 24 bis 48 Stunden die fertige Seite und ändert Inhalte jederzeit selbst. Komfort für 499 € mit neun Monaten: Wir bauen nach einem Fragebogen, mit Gäste-Telefon, Fotos der Gäste, zwei Sprachen, Gästebuch, Musikwünschen und Änderungswünschen inklusive. Individuell für 1.199 € mit zwölf Monaten: eigenes Design passend zur Papeterie, eigene Domain im ersten Jahr und Änderungen bis zum Hochzeitstag, jeweils innerhalb von zwei Werktagen.
In jedem Paket sind Zusageformular, Gästeliste als Tabelle, optionaler Passwortschutz und QR-Code als Druckdatei enthalten. Die Seiten liegen auf einem Server in Deutschland, laden nichts von fremden Servern und brauchen deshalb keinen Cookie-Banner. Gästedaten löschen wir drei Monate nach der Hochzeit. Weitere sechs Monate Laufzeit kosten 49 €, wenn ihr sie wollt. Alles im Detail steht bei den Paketen.
Häufige Fragen zum Preis
Gibt es kostenlose Hochzeitswebsites?
Ja, zum Beispiel bei Joy, Bridebook, Weddybird, Herzkarten und WeddyPlace. Die kostenlosen Stufen haben Einschränkungen, etwa eine begrenzte Zahl an Fotos, ein Logo des Anbieters, eine lange Adresse oder eine begrenzte Laufzeit, und ihr baut die Seite selbst.
Einmalpreis oder Jahresgebühr: was ist besser?
Für eine Hochzeit meist der Einmalpreis mit fester Laufzeit. Eine Hochzeit ist ein Ereignis, kein Dauerzustand. Bei einem Abo müsst ihr kündigen, sonst läuft die Zahlung weiter. Bei einem Einmalpreis läuft die Seite einfach aus. Ausführlich nachgerechnet steht das unter Hochzeitswebsite ohne Abo.
Braucht man eine eigene Domain?
Nein. Eure Gäste tippen die Adresse ohnehin selten ab, sondern öffnen
den QR-Code auf der Einladung. Eine Adresse wie
annatim.sinneswert.com tut dasselbe. Eine eigene Domain wie
anna-und-tim.de kostet ab etwa 29 € und ist Geschmacksfrage,
nicht Funktionsfrage.
Was kostet ein Webdesigner für eine Hochzeitswebsite?
Bei einem durchschnittlichen Stundensatz von 70 € im Webdesign und 10 bis 15 Stunden Arbeit rund 700 bis 1.050 €. Dazu kommen Hosting und Domain, und ihr klärt, wer die Seite nach der Hochzeit abschaltet.
Was kostet es, wenn wir später noch etwas ändern wollen?
Das ist der Posten, der bei Angeboten gern fehlt. Fragt danach. Bei Sinneswert: im Paket „Basis“ nichts, weil ihr selbst ändert. Im Paket „Komfort“ sind eure Änderungswünsche inklusive. Im Paket „Individuell“ ändern wir bis zum Hochzeitstag innerhalb von zwei Werktagen.
Welche Kosten fehlen oft im Einstiegspreis?
Eigene Domain, Verlängerung, Werbefreiheit, Gästeliste als Zusatzmodul, Passwortschutz und Änderungen. Prüft diese sechs Posten, bevor ihr bucht.
Lohnt sich eine Hochzeitswebsite überhaupt?
Rechnet nicht nur in Euro, sondern in Nachfragen. Über Monate verteilt kommen Einzelfragen zu Uhrzeit, Anfahrt, Parken, Dresscode und Essen. Bei 66 Gästen kostet eine Seite für 199 € rund 3 € pro Gast und beantwortet jede dieser Fragen einmal für alle.
Unser Angebot in einem Satz
199 € einmalig für eine fertige, werbefreie Hochzeitswebsite, die binnen 24 bis 48 Stunden steht. Ohne Abo, ohne Kündigung, ohne Cookie-Banner.