Ratgeber

Was kostet eine Hochzeitswebsite?

Die kurze Antwort: zwischen 0 € und 2.000 €. Die brauchbare Antwort steht darunter — mit dem, was in jeder Preisstufe wirklich drin ist.

Die Antwort in vier Zeilen

  • 0–80 € — Baukasten. Ihr baut selbst, oft mit Werbung und langer Adresse.
  • 50–270 € — fertige Anbieter, meist als Jahresgebühr, feste Vorlagen.
  • 500–800 € — freier Webdesigner, individuell gebaut.
  • ab 2.000 € — Agentur.

Eine Hochzeitswebsite bei Sinneswert kostet einmalig 199 Euro, 590 Euro oder 1.490 Euro — je nach Paket, ohne Abo und ohne Folgekosten. Enthalten sind sechs, neun oder zwölf Monate Laufzeit ab Freischaltung; weitere sechs Monate kosten 49 Euro. Eine eigene Domain kostet im Paket „Fest“ ab 29 Euro und ist im Paket „Alles“ im ersten Jahr enthalten.

Zum Vergleich: Das durchschnittliche Hochzeitsbudget in Deutschland liegt bei rund 15.000 €. Die Website ist damit ein Posten von ein bis zwei Prozent — etwa so viel wie der Blumenschmuck für zwei Tische.

Die vier Preisstufen, und wofür ihr jeweils zahlt

0 bis 80 €: der Baukasten

Es gibt mehrere Anbieter mit kostenloser Stufe, dazu Jahresgebühren um die 59 bis 79 €. Ihr meldet euch an, wählt eine Vorlage und füllt sie selbst.

Wofür ihr zahlt: nichts, und das merkt man. Bezahlt wird mit Werbung auf eurer Seite, einer Adresse, in der der Name des Anbieters steht, einer Vorlage, die tausend andere Paare auch haben, und mit eurer Zeit. Für viele Paare ist das völlig in Ordnung — wenn ihr Spaß daran habt, selbst zu bauen, spart hier euer Geld.

50 bis 270 €: fertige Anbieter mit Jahresgebühr

Die verbreitetsten Anbieter im deutschsprachigen Raum liegen bei etwa 79 € im Jahr, mit Mehrjahres-Paketen bis 199 € und Aufpreis für eine .de-Domain (dann etwa 109 bis 269 €).

Wofür ihr zahlt: keine Werbung und eine kürzere Adresse. Gebaut wird weiterhin von euch. Achtet auf das Wort „im Jahr“ — das ist ein Abo, das gekündigt werden will.

500 bis 800 €: der freie Webdesigner

Jemand baut euch die Seite von Hand, individuell, nach eurem Geschmack.

Wofür ihr zahlt: Arbeitszeit eines Menschen. Meist zehn bis fünfzehn Stunden. Das Ergebnis ist einmalig — und der Preis der Grund, warum die meisten Paare wieder beim Baukasten landen.

Ab 2.000 €: die Agentur

Dieselbe Handarbeit, mit Projektleitung und Abstimmungsrunden.

Wofür ihr zahlt: Verlässlichkeit und Termintreue. Für eine Hochzeitswebsite ist das in aller Regel überdimensioniert.

Zwischen 80 und 500 € ist der Markt fast leer

Das ist die auffälligste Lücke im ganzen Angebot. Ein Paar, das keinen Baukasten will, aber auch keine 800 € ausgeben möchte, findet kaum etwas — und nimmt dann doch den Baukasten.

Genau dort steht unser Angebot: 199 € für eine fertig gebaute Seite, die keine Werbung zeigt, keinen Cookie-Banner braucht und nicht aussieht wie eine Vorlage. Einmalpreis, kein Abo. Die drei Pakete im Vergleich

Häufige Fragen zum Preis

Gibt es kostenlose Hochzeitswebsites?

Ja, mehrere Anbieter haben eine kostenlose Stufe. Bezahlt wird sie mit Werbung auf eurer Seite, einer langen Adresse mit dem Namen des Anbieters, einer festen Vorlage und eurer eigenen Zeit.

Einmalpreis oder Jahresgebühr — was ist besser?

Für eine Hochzeit meist der Einmalpreis mit fester Laufzeit. Eine Hochzeit ist ein Ereignis, kein Dauerzustand. Bei einem Abo müsst ihr kündigen, sonst läuft die Zahlung weiter — erfahrungsgemäß denkt daran nach der Hochzeit niemand. Bei einem Einmalpreis läuft die Seite einfach aus.

Braucht man eine eigene Domain?

Nein. Eure Gäste tippen die Adresse ohnehin nicht ab, sondern öffnen den QR-Code auf der Einladung. Eine Adresse wie annatim.sinneswert.com tut dasselbe. Eine eigene Domain wie anna-und-tim.de kostet ab etwa 29 € und ist Geschmacksfrage, nicht Funktionsfrage.

Was kostet es, wenn wir später noch etwas ändern wollen?

Das ist der Posten, der bei Angeboten gern fehlt — fragt danach. Bei Sinneswert: im Paket „Zusage“ nichts, weil ihr selbst ändert. Im Paket „Fest“ sind zwei Runden inklusive, danach 60 € je angefangene Stunde. Im Paket „Alles“ ist alles bis zum Hochzeitstag enthalten.

Lohnt sich eine Hochzeitswebsite überhaupt?

Rechnet nicht in Euro, sondern in Nachfragen. Bei 80 Gästen kommen erfahrungsgemäß über Monate verteilt dutzende Einzelfragen zu Uhrzeit, Anfahrt, Parken, Dresscode und Essen — jede einzeln zu beantworten. Dazu die Zusagen, die sich über drei WhatsApp-Gruppen verteilen. Wer das einmal erlebt hat, stellt die Frage anders.

Unser Angebot in einem Satz

199 € einmalig für eine fertige, werbefreie Hochzeitswebsite, die binnen einer Stunde steht. Ohne Abo, ohne Kündigung, ohne Cookie-Banner.