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Hochzeitswebsite-Anbieter im Vergleich: Preise, Laufzeit und Abo

Ihr wollt eine Hochzeitswebsite und steht vor einem Dutzend Anbietern mit ähnlichen Versprechen. Hier stehen zwölf Angebote nebeneinander, so wie sie auf ihren eigenen Preisseiten stehen, mit Datum. Dazu die acht Punkte, an denen sich die Angebote wirklich unterscheiden, und eine Rechnung, ob die Laufzeit bis nach eurer Hochzeit reicht.

Von Sinneswert · Zuletzt aktualisiert am 30. Oktober 2026 · 14 Minuten Lesezeit

Titelbild: Hochzeitswebsite-Anbieter im Vergleich. Rechts ein Handy mit dem Kopf einer Musterhochzeit.

Die Antwort in drei Zeilen

Hochzeitswebsite-Anbieter unterscheiden sich vor allem in fünf Dingen: Preis, Laufzeit, Abo oder Einmalzahlung, ob Gäste die Gratis-Stufe sehen und wer die Seite baut.

Laut den Preisseiten im Oktober 2026 kosten Baukästen, die ihr selbst füllt, ohne eigene Domain zwischen 0 € und 249 €; die meisten bezahlten Stufen liegen bei 49 € bis 129 € einmalig.

Rechnet vor dem Kauf nach, ob die Laufzeit vom Save the Date bis einige Monate nach der Hochzeit reicht, und lest, ob sich der Tarif automatisch verlängert.

Vier Arten von Anbietern

Ein Anbieter für Hochzeitswebsites ist eine Firma, die euch eine Seite für eure Gäste bereitstellt: mit Ablauf, Anfahrt, Zusagen und oft Fotos. Hinter dem gleichen Wort stecken aber vier sehr verschiedene Angebote.

1. Hochzeitsbaukästen mit Gratis-Stufe. Ihr meldet euch an, wählt eine Vorlage und füllt sie selbst. Eine Grundversion ist kostenlos, mehr Fotos, Gestaltung oder eine eigene Domain kosten. Beispiele in der Tabelle: Weddybird, Herzkarten, Simply-Wedding, WeddyPlace.

2. Hochzeitsbaukästen, die erst online kosten. Gestalten ist kostenlos, bezahlt wird, sobald eure Gäste die Seite sehen sollen. So steht es etwa bei Unsere-Einladung, Ehemomente, FeiPla und weddingpage.ai.

3. Portale mit kostenloser Website. Die Website kostet nichts, das Portal bietet daneben weitere Leistungen an. Joy schreibt, es verdiene Geld, wenn Gäste Produkte von der Wunschliste kaufen, die Joy verkauft, und biete optionale Upgrades wie eigene Domainnamen an. Bridebook führt auf seiner Seite ein Verzeichnis von Hochzeitsdienstleistern. Beispiele: Joy und Bridebook.

4. Fertig gebaute Seiten. Ihr gebt Inhalte und Wünsche ab, jemand anderes baut die Seite. Das kostet mehr, spart aber die Abende am Editor. Dazu gehören freie Webdesigner und Angebote wie unseres.

Allgemeine Baukästen wie Wix oder Jimdo sind eine fünfte Möglichkeit. Sie sind nicht für Hochzeiten gebaut, laufen meist als Monats- oder Jahresabo und stehen deshalb nicht in unserer Tabelle.

Zwölf Angebote im Überblick

Die Tabelle gibt wieder, was am 30. Oktober 2026 auf den Preisseiten der Anbieter stand. Wir werten die Anbieter nicht und vergeben keine Punkte. Preise und Leistungen ändern sich, deshalb gilt immer die aktuelle Seite des Anbieters; die Links stehen unter „Quellen“.

AngebotPreis laut PreisseiteZahlung und LaufzeitKostenlos für Gäste sichtbar?Eigene Domain
Ehemomente79 € (1 Jahr), 129 € (2 Jahre), 199 € (3 Jahre)1 Jahr als Abo, verlängert sich jährlich, jederzeit kündbar; 2 und 3 Jahre einmalignein, Test mit 1 GBgegen Aufpreis, mit Domain 109 € im Jahr (Abo), 179 € für 2 Jahre, 269 € für 3 Jahre
WeddybirdBasic 0 €, Premium 69 €, Premium mit Domain 89 €einmalig für 12 Monate, keine automatische Verlängerungja, Fotogalerie bis 20 Fotosnur bei 89 €
HerzkartenBasic 0 €, Komplett 4,90 € im Monat, Premium 7,90 € im Monat1 Jahr, verlängert sich ohne Kündigung um ein Jahrja, Basic höchstens 18 Monatenur Premium
Unsere-Einladung89 € (1 Jahr), 129 € (2 Jahre), Einführungspreiseinmalig, ohne automatische Verlängerungnein, gestalten kostenlos„eigene Webadresse“, ob eigene Domain, nicht genannt
Hochzeitswebseite.deS ab 49 €, M ab 99 €, L ab 149 €, XL 199 €einmalig, 18, 24, 30 oder 36 Monate laut Paketübersichtkeine kostenlose Stufenur XL (.de)
WeddyPlaceStandard 0 €, Premium 49 €, VIP 249 € mit eigenem DesignZahlweise auf der Seite nicht genannt, online 2 Jahre ab Erstellungja, mit Logo des Anbieters„noch nicht möglich“
Simply-WeddingBasis 0 €, Design 26,99 €, Speicher 39,99 €, Komplett 59,99 €einmalig, verlängert sich nicht automatischja, mit Kopfzeile des Anbietersnein, Unteradresse
FeiPlaFree 0 €, Basic 59,99 €, Premium 89,99 €1 Jahr ab Kauf, keine automatische Verlängerungnein, „Seite nicht öffentlich“nicht genannt
weddingpage.ai0 €, 49 € (1 Jahr), 99 € (2 Jahre)einmalignein, „keine Veröffentlichung möglich“nicht genannt
Joy0 $kostenlos, optionale Upgrades wie eigene Domainjaals Upgrade, ohne Betrag
Bridebook0 €„zu 100 % kostenlos“jaauf der Seite nicht erwähnt
SinneswertBasis 199 €, Komfort 499 €, Individuell 1.199 €einmalig, bis 1, 6 oder 12 Monate nach der Hochzeit, mindestens 6, 9 oder 12 und höchstens 24 Monate ab Freischaltung; Verlängerung 49 € je 6 Monate, nie automatisch; fertig gebautkeine dauerhaft kostenlose Stufe; Test 14 Tage im Umfang Komfort, auch mit Gästen; Save the Date kostenlos bis 30 Tage nach der HochzeitBasis nein; Komfort gegen Aufpreis ab 29 €, Preis je nach Endung; Individuell im ersten Jahr inklusive

Stand: Preisseiten der Anbieter, abgerufen am 30.10.2026; Preise inklusive Mehrwertsteuer, soweit angegeben. Maßgeblich ist die aktuelle Seite des Anbieters.

Zwei Dinge fallen beim Lesen auf. Erstens liegen die meisten bezahlten Stufen der Baukästen zwischen 49 € und 129 €. Zweitens sagt der Preis allein wenig, solange ihr nicht wisst, wie lange er gilt. Herzkarten Komplett etwa entspricht bei 4,90 € im Monat 58,80 € im Jahr, unsere Rechnung.

Grafik: vier Arten von Anbietern für Hochzeitswebsites, vom Baukasten mit Gratis-Stufe bis zur fertig gebauten Seite, jeweils mit Wer baut und wie bezahlt wird.
Vier Arten von Anbietern: wer baut, wie bezahlt wird.

Acht Punkte zum Vergleichen

Die meisten Anbieter nennen ähnliche Funktionen: Ablauf, Anfahrt, Zusagen, Fotos, Passwort. Unterschiede zeigen sich erst, wenn ihr gezielt fragt. Diese acht Punkte haben sich bei uns als die entscheidenden herausgestellt.

  1. Laufzeit: Ab wann zählt sie, ab Kauf oder ab der Hochzeit, und reicht sie bis nach dem Fest?
  2. Verlängerung: Läuft das Angebot aus oder verlängert es sich von selbst, und was kostet ein Nachkauf?
  3. Sichtbarkeit: Sehen eure Gäste die Seite schon in der kostenlosen Stufe?
  4. Zusagen: Gibt es ein Formular, eine Übersicht, wer noch fehlt, und einen Export?
  5. Passwort: Lässt sich die Seite schützen, und ist das in eurer Stufe enthalten?
  6. Adresse: Unteradresse des Anbieters oder eigene Domain, und zu welchem Preis?
  7. Gästedaten: Wo liegen sie, und wann werden sie gelöscht?
  8. Arbeit: Baut ihr selbst, oder baut jemand für euch?

Zu jedem Punkt steht unten ein eigener Abschnitt. Ihr müsst nicht alle acht gleich wichtig finden. Wer wenig Zeit hat, schaut zuerst auf Punkt 8; wer ein Abo vermeiden will, auf Punkt 2.

Tipp: Legt euch eine kleine Tabelle mit den acht Punkten an und tragt nur die zwei oder drei Anbieter ein, die euch optisch gefallen. Mehr braucht ihr nicht, und der Abend bleibt kurz.

Reicht die Laufzeit bis nach der Hochzeit?

Die Laufzeit ist der Punkt, an dem Paare sich am häufigsten verrechnen. Viele Angebote laufen 12 Monate ab Kauf. Die Planung einer Hochzeit dauert aber im Schnitt knapp ein Jahr: In einer Umfrage von Hochzeitsportal24 unter über 1.000 Befragten waren es 11,88 Monate (2018, eine Quelle).

Eine Hochzeitswebsite braucht ihr, sobald das Save the Date verschickt ist. Bridebook empfiehlt dafür ungefähr 8 bis 12 Monate vor der Hochzeit (aktualisiert 28.07.2026). Nach dem Fest wollen Gäste noch Fotos hochladen und ansehen, oft mehrere Wochen lang.

Ein Beispiel: Ihr startet die Seite zehn Monate vor der Hochzeit und wollt sie bis drei Monate danach behalten. Das sind 13 Monate. Ein Angebot mit 12 Monaten ab Kauf endet dann einen Monat zu früh, und ihr müsst verlängern oder auf die Fotos danach verzichten.

Drei Fragen klären das schnell: Zählt die Laufzeit ab Kauf, ab Veröffentlichung oder bis zu einem Tag nach der Hochzeit? Was kostet eine Verlängerung, und muss ich sie aktiv buchen? Was passiert mit Fotos und Gästedaten am Ende?

Grafik: Zeitleiste von zehn Monaten vor der Hochzeit bis drei Monate danach, darunter ein Balken für 12 Monate ab Kauf, der einen Monat zu früh endet.
Rechenbeispiel: 10 Monate vorher plus 3 Monate danach sind 13 Monate.

Einmal zahlen oder Abo

Die meisten Hochzeitsbaukästen in der Tabelle verkaufen eine feste Laufzeit gegen einen Einmalpreis. Zwei Angebote haben einen Jahrestarif, der sich verlängert. Bei Ehemomente heißt es zum Jahrespreis: „Das Abo verlängert sich jährlich. Ihr könnt es jederzeit in eurem Account kündigen.“ Für 2 und 3 Jahre bietet Ehemomente Einmalpreise ohne Verlängerung. Bei Herzkarten verlängert sich die Laufzeit „automatisch um ein weiteres Jahr“, wenn die Seite nicht vorher deaktiviert oder gelöscht wird.

Ein Abo ist nichts Schlechtes, wenn ihr es kennt. Notiert euch bei einem Jahrestarif das Datum der Verlängerung im Kalender, und kündigt rechtzeitig vorher, wenn ihr die Seite nach der Hochzeit nicht mehr braucht. Welche Regeln das Gesetz für Verlängerung und Kündigung aufstellt, erklären wir im Ratgeber Hochzeitswebsite ohne Abo.

Was „kostenlos“ in der Tabelle heißt

„Kostenlos“ bedeutet bei den Anbietern drei verschiedene Dinge. Bei einem Teil ist die Grundversion für Gäste sichtbar, mit Grenzen: Weddybird nennt eine Fotogalerie bis 20 Fotos, Herzkarten eine Laufzeit von höchstens 18 Monaten, WeddyPlace zeigt das eigene Logo, Simply-Wedding eine eigene Kopfzeile.

Bei anderen ist nur das Gestalten kostenlos. FeiPla schreibt zur Gratis-Stufe „Seite nicht öffentlich“, weddingpage.ai „keine Veröffentlichung möglich“. Ehemomente bietet einen Test mit 1 GB Speicher; für Gäste sichtbar wird die Seite erst mit der Vollversion.

Die dritte Art sind Portale, bei denen die ganze Seite kostenlos ist, etwa Joy und Bridebook. Bridebook schreibt, die Erstellung sei „zu 100 % kostenlos“. Joy erklärt auf seiner Preisseite, es verdiene Geld über Käufe von der Wunschliste und über optionale Upgrades.

Wie sich diese drei Arten im Alltag auswirken und wo die Gratis-Version meistens endet, steht im Ratgeber Hochzeitswebsite kostenlos oder bezahlt.

Eigene Domain oder Unteradresse

Fast jeder Anbieter gibt euch eine Unteradresse, etwa anna-und-tim.anbieter.de. Eine eigene Domain wie anna-und-tim.de ist kürzer und wirkt persönlicher. Sie ist aber kein Muss: Die meisten Gäste öffnen die Seite über einen Link oder einen QR-Code und tippen die Adresse nie selbst.

In der Tabelle ist die eigene Domain fast immer ein Aufpreis oder der höchsten Stufe vorbehalten. Weddybird nimmt dafür 89 € statt 69 €, Hochzeitswebseite.de bietet sie nur im Paket XL, Herzkarten nur in Premium. WeddyPlace schreibt: „Aktuell ist das leider noch nicht möglich.“

Achtet bei einer Domain auf zwei Dinge. Erstens: Ist sie ein eigener Vertrag mit eigener Verlängerung? Bei Wix etwa sind Website und Domain laut Hilfe „separate Dienste“, die getrennt gekündigt werden. Zweitens: Was passiert nach der Hochzeit, läuft die Domain aus oder verlängert sie sich?

Wie ihr eure Adresse, ob kurz oder lang, am einfachsten zu den Gästen bringt, steht im Ratgeber wie Gäste die Seite finden.

Zusagen, Passwort und Gästedaten

Online-Zusagen und Passwortschutz bieten fast alle Anbieter in der Tabelle, teils schon in der Gratis-Stufe. Weddybird nennt beides in Basic, Bridebook ein „6-stelliges Passwort“. Bei FeiPla gehören Passwort und Zusagen erst zu den bezahlten Stufen. Prüft deshalb nicht nur, ob es die Funktion gibt, sondern in welcher Stufe.

Mit den Zusagen sammelt ihr Namen, oft auch Essenswünsche und Allergien. Allergien sind Gesundheitsdaten, für die die DSGVO in Art. 9 besonders strenge Regeln hat. Speichert ein Anbieter solche Daten in eurem Auftrag, ist er nach der DSGVO in der Regel Auftragsverarbeiter. Verantwortliche dürfen nur mit Auftragsverarbeitern arbeiten, „die hinreichend Garantien dafür bieten“ (Art. 28 Abs. 1). Ob ihr als Paar bei einer privaten Feier selbst unter die DSGVO fallt, ist nicht abschließend geklärt; für den Anbieter gilt sie in jedem Fall.

Fragt also: Wo stehen die Server? Gibt es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung? Und wann werden die Daten eurer Gäste gelöscht? Die DSGVO verlangt, Daten nur so lange zu speichern, „wie es für die Zwecke … erforderlich ist“ (Art. 5 Abs. 1 lit. e). Mehr dazu im Ratgeber Hochzeitswebsite und DSGVO.

Zwei Handys mit einer Musterhochzeit: links der Kopf der Seite, rechts das Formular für Zu- und Absagen.
Zusagen direkt auf der Seite: so sieht es in einer unserer Musterhochzeiten aus.

Selbst bauen oder bauen lassen

Die Tabelle vergleicht Preise, aber nicht die Zeit, die ihr selbst hineinsteckt. Bei einem Baukasten wählt ihr Vorlage, Farben und Schrift, schreibt Texte, ladet Fotos hoch und prüft alles auf dem Handy. Wie viele Abende das dauert, hängt davon ab, wie genau ihr es haben wollt.

Lasst ihr die Seite bauen, zahlt ihr für diese Arbeit. Freie Webdesigner rechnen im Schnitt mit rund 70 € pro Stunde; das zeigt eine Auswertung von freelancermap über 5.573 Webdesign-Freelancer (abgerufen 03.10.2026). Eine eigens entworfene Seite kommt damit schnell auf mehrere hundert Euro.

Dazwischen liegen feste Preise für mehr Hilfe: WeddyPlace bietet im Paket VIP für 249 € ein eigenes Design an, das ein Design Artist nach eurem Papeterie-Konzept erstellt. Wir bauen in jedem Paket die ganze Seite für euch. Eine Rechnung mit allen Stufen von Baukasten bis Agentur steht im Ratgeber was eine Hochzeitswebsite kostet.

Unsere Faustregel: Macht euch das Gestalten Freude und habt ihr die Zeit, ist ein Baukasten eine gute Wahl. Ist die Zeit knapp, lohnt der Blick auf fertig gebaute Seiten.

Zwei Handys mit einer Musterhochzeit: links die Anfahrt zum Festort, rechts Übernachtungen für Gäste.
Was Gäste am häufigsten suchen: Anfahrt und Übernachtung, in einer unserer Musterhochzeiten.

Vergleichsseiten im Netz richtig lesen

Wer nach „Hochzeitswebsite Vergleich“ sucht, findet Testseiten mit Sternen, Punkten und Siegern. Das hilft beim ersten Überblick. Bevor ihr euch darauf verlasst, lohnen drei kurze Prüfungen.

Datum: Steht bei den Preisen, wann sie abgerufen wurden? Preise ändern sich, oft ohne Ankündigung.

Werbung: Gibt es einen Hinweis auf Provisionen, Partnerlinks oder Anzeigen? Das ist erlaubt und üblich, muss aber als Werbung erkennbar sein. Dann wisst ihr, wie ihr die Reihenfolge lest.

Mischung: Werden reine Hochzeitsanbieter mit allgemeinen Baukästen verglichen? Ein allgemeiner Baukasten kann viel, braucht für Zusagen oder Passwort aber oft Zusätze oder höhere Tarife.

Auch diese Seite ist nicht neutral: Sinneswert steht selbst in der Tabelle. Deshalb geben wir nur wieder, was auf den Preisseiten steht, vergeben keine Wertung und nennen unten auch unsere Grenzen.

So machen wir es bei Sinneswert

Wir sind kein Baukasten. Ihr füllt bei uns ein Formular oder einen Fragebogen aus, und wir bauen die Seite fertig. Im Paket Basis bekommt ihr vier fertige Entwürfe zur Wahl, innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach vollständigen Angaben; Komfort liefern wir in 5 Werktagen. Ändern könnt ihr danach jederzeit selbst (Pakete und Preise).

Die Laufzeit rechnen wir vom Hochzeitstag aus, nicht vom Kauf: bis 1, 6 oder 12 Monate nach der Hochzeit, je nach Paket mindestens 6, 9 oder 12 und höchstens 24 Monate ab Freischaltung. Wir haben das so gelöst, weil genau die Rechnung aus dem Abschnitt zur Laufzeit sonst an euch hängen bleibt. Eine Verlängerung kostet 49 € je weitere 6 Monate und läuft nie von selbst.

Kostenlos ist bei uns zweierlei: das Save the Date bis 30 Tage nach der Hochzeit und ein Test der ganzen Website im Umfang Komfort für 14 Tage, auch mit euren Gästen, ohne Zahlungsdaten. Kauft ihr danach nicht, löschen wir die Website (kostenlos starten). Die Daten eurer Gäste löschen wir drei Monate nach der Hochzeit endgültig.

Unsere Grenzen sagen wir offen: Eine dauerhaft kostenlose Stufe gibt es bei uns nicht, und wer selbst bauen will und wenig ausgeben möchte, findet in der Tabelle günstigere Wege. Eine eigene Domain kostet bei Komfort ab 29 € extra, je nach Endung, und wir richten sie für euch ein; nur bei Individuell ist sie im ersten Jahr dabei. Wie unsere Seiten aussehen, zeigen die Beispiele.

Prüfliste vor dem Kauf

  • Die Laufzeit reicht vom Save the Date bis mindestens drei Monate nach der Hochzeit.
  • Ihr wisst, ob sich das Angebot automatisch verlängert, und habt das Datum notiert.
  • Eure Gäste sehen die Seite in der Stufe, die ihr nehmen wollt.
  • Zusagen und Passwort sind in dieser Stufe enthalten, nicht nur in einer höheren.
  • Ihr wisst, was eine Verlängerung kostet, falls die Hochzeit sich verschiebt.
  • Bei einer eigenen Domain ist klar, ob sie ein eigener Vertrag ist.
  • Ihr wisst, wann die Daten eurer Gäste gelöscht werden.
  • Ihr habt eine Seite des Anbieters auf dem Handy angesehen, nicht nur am Rechner.
  • Ihr habt die Preise auf der Seite des Anbieters selbst geprüft, mit heutigem Datum.
Grafik: Prüfliste vor dem Kauf einer Hochzeitswebsite mit acht Fragen, von der Laufzeit bis zur Löschung der Gästedaten.
Zum Speichern: acht Fragen an jeden Anbieter.

Häufige Fragen

Welcher Anbieter für eine Hochzeitswebsite ist der beste?

Einen besten Anbieter für alle gibt es nicht. Entscheidend ist, ob die Laufzeit bis nach eurer Hochzeit reicht, ob ihr einmal zahlt oder ein Abo abschließt, ob Gäste die Seite schon kostenlos sehen und ob ihr selbst bauen wollt. Mit den acht Punkten in diesem Ratgeber findet ihr in einem Abend das passende Angebot.

Was kostet eine Hochzeitswebsite bei den bekannten Anbietern?

Laut den Preisseiten im Oktober 2026 reicht die Spanne ohne eigene Domain von 0 € bis 249 € für einen Baukasten, den ihr selbst füllt. Die meisten bezahlten Stufen liegen zwischen 49 € und 129 € einmalig. Eine fertig gebaute Seite kostet in der Regel mehr, weil jemand anderes die Arbeit macht.

Verlängert sich eine Hochzeitswebsite automatisch?

Das hängt vom Angebot ab. Bei einigen Anbietern verlängert sich der Jahrestarif automatisch, wenn ihr nicht kündigt, die meisten Einmalpreise laufen dagegen einfach aus. Schaut auf der Preisseite nach den Worten automatische Verlängerung und Kündigung.

Wie lange muss eine Hochzeitswebsite online sein?

Vom Save the Date bis einige Monate nach der Hochzeit, damit Gäste Fotos teilen und ansehen können. Wer zehn Monate vorher startet und die Seite drei Monate danach noch braucht, kommt auf rund 13 Monate. Eine Laufzeit von genau 12 Monaten ab Kauf reicht dann nicht.

Brauche ich eine eigene Domain für die Hochzeitswebsite?

Nein, eine Unteradresse beim Anbieter funktioniert genauso. Eine eigene Domain ist kürzer und leichter zu merken, kostet aber meist extra und ist oft ein eigener Vertrag mit eigener Verlängerung.

Sind kostenlose Hochzeitswebsites für Gäste sichtbar?

Nicht immer. Bei einem Teil der Anbieter ist die Gratis-Stufe öffentlich, bei anderen könnt ihr nur gestalten und zahlt, sobald die Seite online gehen soll. Die Spalte dazu steht in der Tabelle in diesem Ratgeber.

Worauf achte ich bei Vergleichsseiten im Netz?

Auf das Datum der Preise, auf einen Hinweis zu Provisionen oder Werbung und darauf, ob reine Hochzeitsanbieter mit allgemeinen Baukästen gemischt werden. Prüft die Zahlen, die euch wichtig sind, immer auf der Preisseite des Anbieters selbst.

Quellen

  1. Ehemomente: Preise, abgerufen 30.10.2026. ehemomente.de
  2. Weddybird: Preise, abgerufen 30.10.2026. weddybird.com
  3. Herzkarten: Preise Hochzeitshomepage, abgerufen 30.10.2026. herzkarten.de
  4. Unsere-Einladung: Preise, abgerufen 30.10.2026. unsere-einladung.de
  5. Hochzeitswebseite.de: Pakete im Überblick, abgerufen 30.10.2026. hochzeitswebseite.de
  6. WeddyPlace: Hochzeitswebsite, Pakete und Fragen, abgerufen 30.10.2026. weddyplace.com
  7. Simply-Wedding: Hochzeitshomepage, Pakete, abgerufen 30.10.2026. simply-wedding.de
  8. FeiPla: Preise, abgerufen 30.10.2026. feipla.de
  9. weddingpage.ai: Preise, abgerufen 30.10.2026. weddingpage.ai
  10. Joy: Preise, abgerufen 30.10.2026. withjoy.com
  11. Bridebook: Hochzeitshomepage, abgerufen 30.10.2026. bridebook.com
  12. DSGVO Art. 5, Art. 9 und Art. 28. dsgvo-gesetz.de
  13. Wix-Hilfe: Domains von Wix kündigen, abgerufen 24.10.2026. support.wix.com
  14. Hochzeitsportal24: Statistik Hochzeit, Planungsdauer (Umfrage 2018). hochzeitsportal24.de
  15. Bridebook: Save-the-Date-Karten, warum, wann und wie man sie verschickt, aktualisiert 28.07.2026. bridebook.com
  16. freelancermap: Stundensatz Webdesign, abgerufen 03.10.2026. freelancermap.de
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