Zu- und Absagen
Hochzeitswebsite mit RSVP: so funktionieren Zu- und Absagen online
Ein Formular statt hundert Nachrichten. Was es fragen sollte, was es nicht fragen darf und wie aus den Antworten eine Liste für Caterer und Sitzplan wird.

Die Antwort in drei Zeilen
Eine Hochzeitswebsite mit RSVP ist eine Gästeseite mit eingebautem Zusageformular: Gäste öffnen die Seite über Link oder QR-Code, sagen zu oder ab und tragen Personen, Kinder und Essenswünsche ein.
Jede Antwort landet sofort in einer gezählten Liste, die ihr nach der Frist als Tabelle an Caterer und Location gebt.
Fragt nur ab, was ihr wirklich braucht, macht Allergien freiwillig und bietet Gästen ohne Internet einen zweiten Weg an.
Was RSVP bedeutet und was eine Online-Zusage ist
RSVP ist die Abkürzung für das französische „répondez s’il vous plaît“, auf Deutsch: bitte antworten Sie. Die deutsche Form kennt man von förmlichen Einladungen, der Duden löst u. A. w. g. als „um Antwort wird gebeten“ auf (Duden online). Gemeint ist in beiden Fällen dasselbe: Ihr bittet um eine verbindliche Rückmeldung, ob jemand kommt.
Eine Online-Zusage ist das Formular auf eurer Hochzeitswebsite, das diese Rückmeldung einsammelt. Statt Antwortkarten zu zählen oder WhatsApp-Nachrichten zu durchsuchen, steht jede Antwort sofort in einer Liste. Gäste mögen das: In einer US-Befragung von The Knot sagte die Hälfte der Gäste, sie antworte lieber online als per Post, und 56 Prozent besuchten die Website des Paares (The Knot Wedding Guest Study, 2018). In Deutschland hatten 2024 laut WeddyPlace 23,8 Prozent der Paare eine eigene Hochzeitshomepage (WeddyPlace Hochzeitsstudie 2024). Für die Zusage ist sie der naheliegende Ort, weil Gäste dort ohnehin Uhrzeit, Anfahrt und Dresscode nachsehen.
So läuft die Zusage über die Hochzeitswebsite
Der Weg ist bei fast allen Anbietern gleich und hat fünf Schritte. Auf der Einladung stehen Adresse, QR-Code und gegebenenfalls das Gäste-Passwort. Der Gast scannt den Code oder tippt den Link an, landet auf eurer Seite und findet dort einen gut sichtbaren Knopf zum Zusagen. Im Formular wählt er Ja oder Nein und ergänzt Personen, Kinder und Essenswunsch. Ihr seht die Antwort im selben Moment in eurer Übersicht.

QR-Codes für Zusage oder Website sind dabei längst üblich: Bei US-Hochzeiten nutzten sie 2023 schon 38 Prozent der Paare, ein Jahr zuvor waren es 18 Prozent (The Knot Real Weddings Study, 14.02.2024). Wichtig ist, dass der Gast kein Konto anlegen und keine App installieren muss. Jede zusätzliche Hürde kostet Antworten. Wie groß der QR-Code auf der Karte sein muss und wie ihr ihn vor dem Druck testet, steht im Ratgeber wie Gäste eure Hochzeitswebsite finden.
Welche Fragen ins Zusageformular gehören
Ein gutes Zusageformular fragt so wenig wie möglich und so viel, wie Küche und Sitzplan brauchen. Jede zusätzliche Frage verlängert das Ausfüllen auf dem Handy, und jede Angabe, die ihr nicht braucht, müsst ihr trotzdem schützen. Die Datenschutz-Grundverordnung nennt das Datenminimierung: Daten sollen „auf das für die Zwecke der Verarbeitung notwendige Maß beschränkt“ sein (Art. 5 Abs. 1 lit. c DSGVO).

| Feld | Pflicht? | Wozu |
|---|---|---|
| Name | ja | damit ihr die Antwort zuordnen könnt |
| Zusage oder Absage | ja | die eigentliche Antwort |
| Anzahl Erwachsene | ja, bei Zusage | Zahl für Caterer, Stühle, Gastgeschenke |
| Anzahl Kinder | ja, bei Zusage | Kinderteller, Hochstühle, Betreuung |
| Essenswunsch | nein | vegetarisch oder vegan, wenn es ein Menü gibt |
| Allergien | nein, mit Einwilligung | Sicherheit am Buffet |
| Nachricht | nein | Grüße, Hinweise, späte Anreise |
Shuttle, Übernachtung oder Musikwünsche könnt ihr zusätzlich abfragen, wenn ihr wirklich etwas damit plant. Ein Feld „Brauchst du ein Hotelzimmer?“ ohne Zimmerkontingent erzeugt nur Erwartungen.
Begleitung und Kinder richtig abfragen
Die häufigste Stolperfalle ist die Begleitung. Fragt ihr nach dem „Namen der Begleitperson“, bringen manche Gäste jemanden mit, den ihr gar nicht eingeladen habt. Das passiert öfter als gedacht: 20 Prozent der Paare, die 2024 geheiratet haben, erlebten eine zusätzliche Begleitung, die nicht eingeladen war (Zola First Look Report 2025, knapp 6.000 Paare).
Besser ist eine klare Einladung auf der Karte („Wir laden euch beide ein“ oder „Wir laden dich und eine Begleitung ein“) und im Formular nur die Frage nach der Anzahl. So steht in der Liste eine Zahl, die ihr mit eurer eigenen Gästeliste vergleichen könnt. Weicht sie ab, fragt ihr persönlich nach, freundlich und früh.
Bei Kindern gilt dasselbe. Wollt ihr ohne Kinder feiern, schreibt das auf die Einladung und in die häufigen Fragen auf der Website, nicht erst ins Formular. Feiert ihr mit Kindern, fragt die Anzahl ab, denn Caterer rechnen Kinderteller meist getrennt. Wie ihr das Thema freundlich formuliert, behandeln wir in einem eigenen Ratgeber, der in einigen Wochen erscheint.
Allergien und Datenschutz im Zusageformular
Allergien und Unverträglichkeiten sind Gesundheitsdaten. Die DSGVO behandelt sie besonders streng: Ihre Verarbeitung ist grundsätzlich untersagt, etwa außer wenn die Person „für einen oder mehrere festgelegte Zwecke ausdrücklich eingewilligt“ hat (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO).
Für euch als Paar gilt bei einer rein privaten Feier in der Regel die Ausnahme für „ausschließlich persönlicher oder familiärer Tätigkeiten“ (Erwägungsgrund 18 DSGVO). Der Anbieter eurer Website ist aber eine Firma und muss sich an die Regeln halten. Ein sorgfältiges Formular erkennt ihr deshalb an drei Dingen: Das Allergiefeld ist freiwillig, darunter steht eine eigene Einwilligung, und es gibt eine Aussage, wann die Daten gelöscht werden.
Praktisch heißt das: Fragt nur nach dem, was die Küche wissen muss, zum Beispiel Nüsse, Gluten oder Laktose. Eine Frage nach allgemeinen Krankheiten gehört nicht in ein Zusageformular. Und gebt die Allergieliste nur an die Menschen weiter, die das Essen zubereiten. Mehr zu Gästedaten, Speicherort und Löschfristen steht in unserem Ratgeber Hochzeitswebsite und DSGVO.
Tipp: Schreibt im Formular direkt unter das Allergiefeld, wer die Angabe sieht und wann sie gelöscht wird. Gäste geben ehrlicher Auskunft, wenn sie wissen, was mit ihrer Angabe passiert.
Formular, Antwortkarte, WhatsApp oder persönlicher Link
Es gibt vier gängige Wege, Zusagen einzusammeln, und sie haben unterschiedliche Stärken. Die gedruckte Antwortkarte ist vertraut, kostet aber Porto und Abtipparbeit. Zusagen per WhatsApp oder Anruf gehen schnell, verteilen sich aber auf viele Chats; Essenswünsche gehen dabei leicht unter. Wer Antworten über mehrere Kanäle verstreut, sucht sie später zusammen, wie im Ratgeber eine Adresse statt drei Kanäle beschrieben.

Bei Online-Formularen gibt es zwei Bauarten. Beim offenen Formular mit Gäste-Passwort füllen alle Gäste dasselbe Formular aus; ihr gleicht am Ende selbst ab, wer noch fehlt. Das ist einfach, weil auf jeder Karte derselbe QR-Code steht. Beim persönlichen Link je Gast oder Haushalt weiß das System, wer schon geantwortet hat. Dafür braucht jede Einladung einen eigenen Code, was bei gedruckten Karten aufwendig wird und bei einem Fehler im Seriendruck Gäste falsch zuordnet.
Für die meisten Feiern mit 50 bis 100 Gästen reicht das offene Formular gut. Im Schnitt laden Paare in Deutschland 66 Gäste ein (WeddyPlace 2024); eine Liste dieser Größe ist an einem Abend abgeglichen.
Gäste ohne Internet: ein zweiter Weg
Nicht alle Gäste sagen gern online zu. 2025 nutzte rund ein Zehntel der 65- bis 74-Jährigen in Deutschland nie das Internet; insgesamt waren es rund 2,1 Millionen Menschen zwischen 16 und 74 Jahren (Statistisches Bundesamt, via evangelisch.de, 24.02.2026). Bei Großeltern, Großtanten oder Nachbarn ist das eher die Regel als die Ausnahme.
Die Lösung ist einfach: Nennt auf der Einladung zusätzlich eine Person, die Antworten telefonisch annimmt, etwa eine Trauzeugin, oder legt den Karten für diese Gäste eine kleine Antwortkarte bei. Diese Person trägt die Antwort dann selbst ins Formular ein. So bleibt es bei einer einzigen Liste, und niemand muss sich mit dem Handy abmühen. Wie die Seite selbst für ältere Gäste gut lesbar bleibt, zeigt der Ratgeber damit alle Gäste zurechtkommen.
Die Frist und die Erinnerung
Ohne Frist keine verbindliche Zahl. Eine häufige Empfehlung lautet, die Antwortfrist „etwa 1 Monat vor dem Fest“ zu setzen (Küchenfibel, 16.03.2026). Als Faustregel empfehlen wir vier bis sechs Wochen, weil nach der Frist noch Arbeit kommt: Nachfragen, Zahl an den Caterer, Sitzplan, Tischkarten. Fragt euren Caterer, bis wann er die endgültige Zahl braucht, und legt eure Frist ein bis zwei Wochen davor.
Die Frist gehört auf die Einladung und direkt über den Knopf zum Zusagen, nicht versteckt in einen Absatz. Eine Woche vor Ablauf hilft eine kurze Erinnerung, am besten in der Familiengruppe oder einzeln an die, die noch fehlen, immer mit Link. Mehr als zwei Erinnerungen wirken schnell wie Druck. Bei engen Angehörigen ist ein Anruf freundlicher als eine dritte Nachricht.
Wie die Frist mit Save the Date, Einladung und Druck zusammenhängt, zeigt die Zeitleiste im Ratgeber wann die Hochzeitswebsite online sein muss.
Wenn Zugesagte nicht kommen
Auch die beste Liste ist eine Planung, keine Garantie. 78 Prozent der Paare, die 2024 geheiratet haben, hatten Gäste, die zugesagt hatten und dann nicht kamen. Meist waren Krankheit oder Reiseprobleme der Grund, in 30 Prozent der Fälle blieb er unbekannt (Zola First Look Report 2025, aktualisiert 26.01.2026). Die Zahlen stammen aus den USA, die Erfahrung kennen deutsche Paare aber genauso.
Daraus folgen drei praktische Dinge. Erstens: Gebt dem Caterer die Zahl der Zusagen, nicht der Einladungen, und fragt, wie viel Spielraum er nach unten hat. Zweitens: Bittet auf der Website darum, auch eine späte Absage kurz mitzuteilen; das ist für Gäste leichter, wenn sie wissen, wo. Drittens: Plant den Sitzplan so, dass ein leerer Platz nicht auffällt, etwa mit runden Tischen statt einer langen Tafel.
Die Gästeliste nannten in einer deutschen Umfrage 21 Prozent der Paare als eine ihrer größten Herausforderungen (Kartenmacherei, So heiratet Deutschland 2024). Ein Formular nimmt euch nicht die Entscheidungen ab, aber das Zählen und Suchen.
Von der Liste zum Caterer und zum Sitzplan
Nach der Frist braucht ihr eine Tabelle, die Caterer und Location direkt lesen können: Name, Zusage, Erwachsene, Kinder, Essenswunsch und Allergien. Gute Anbieter liefern sie als Datei für Excel oder Numbers, sodass ihr nichts abtippen müsst.
Bevor ihr die Tabelle weitergebt, lohnen fünf Minuten Durchsicht. Doppelte Namen entstehen, wenn ein Gast zweimal antwortet oder ein Paar getrennt zusagt. Streicht die ältere Zeile. Prüft, ob die Summe der Erwachsenen zu eurer eigenen Gästeliste passt. Und gebt die Allergiespalte nur an die Küche, nicht an die Location oder die Dekoration.
Lest die Spalte mit den Nachrichten einmal ganz: Dort stehen oft späte Anreisen oder Wünsche für den Sitzplan.
Reicht ein kostenloses Formular?
Technisch ja. Mit einem kostenlosen Formulardienst baut ihr in einer Stunde eine Zusage mit Ja, Nein und Essenswunsch. Für viele kleine Feiern ist das ein guter Weg. Drei Dinge solltet ihr dabei bedenken.
Erstens liegt das Formular dann getrennt von euren Gästeinformationen. Gäste öffnen einen Link für die Infos und einen zweiten für die Zusage, und Änderungen pflegt ihr an zwei Orten. Zweitens speichern große Formulardienste die Antworten auf ihren eigenen Servern, teils außerhalb der EU, etwa in den USA. Für euch als Privatleute greift die DSGVO dabei meist nicht; ob ihr die Allergieangaben eurer Familie dort ablegen wollt, entscheidet ihr. Drittens fehlen oft Kleinigkeiten, die am Ende Zeit sparen: eine fertige Tabelle für den Caterer, eine Zählung nach Erwachsenen und Kindern, eine Löschung nach dem Fest.
Welche Lösungen es gibt und was sie kosten, vergleicht unser Ratgeber was eine Hochzeitswebsite kostet.
So machen wir es bei Sinneswert
Jede Hochzeitswebsite von Sinneswert hat ein Zusageformular, in allen drei Paketen. Es fragt Name, Zu- oder Absage, Anzahl Erwachsene, Anzahl Kinder, Essenswunsch, freiwillige Allergien und eine Nachricht. Nach dem Namen einer Begleitung fragen wir bewusst nicht, sondern nach der Zahl der Erwachsenen.

Das Einwilligungsfeld für Allergien erscheint erst, wenn jemand etwas einträgt. Allergien werden verschlüsselt gespeichert, erscheinen in keiner E-Mail und werden nur in eurem angemeldeten Bereich und in der Caterer-Tabelle entschlüsselt. In „Euer Bereich“ seht ihr, wie viele Personen kommen, davon Kinder, Zusagen und Absagen, darunter die Liste. Die Tabelle für den Caterer ladet ihr mit einem Klick als Datei für Excel herunter.

Die Seite kann ein Gäste-Passwort tragen, das ihr selbst festlegt; ohne Passwort kommt niemand an Infos oder Formular. Sagt ein Gast zweimal zu, steht die neue Antwort als weitere Zeile in der Liste. Erinnerungen an säumige Gäste verschickt ihr selbst; wir schreiben euren Gästen nie. Drei Monate nach der Hochzeit löschen wir alle Gästedaten, 14 Tage vorher bekommt ihr eine E-Mail zum Sichern. Feiert ihr Standesamt und Fest getrennt, bekommt ab dem Paket Komfort jeder Termin eine eigene Gästeliste. Alle Pakete und Preise stehen unter Pakete.
Texte für Einladung, Website und Erinnerung
Die Bitte um Antwort darf freundlich und trotzdem klar sein. Diese Formulierungen könnt ihr übernehmen und anpassen.
Auf der Einladung
„Bitte gebt uns bis zum 1. Mai 2027 Bescheid, ob ihr dabei seid: einfach den QR-Code scannen oder www.eure-adresse.de öffnen. Passwort: Lindensommer.“
„Um Antwort wird gebeten bis zum 1. Mai 2027 über unsere Hochzeitsseite. Wer lieber telefoniert, ruft Anna an.“ Die Nummer setzt ihr nur auf die Karten, nicht auf die Website.
Auf der Website, direkt über dem Knopf
„Seid ihr dabei? Bitte gebt uns bis zum 1. Mai Bescheid, damit wir wissen, für wie viele wir decken lassen.“
Die Erinnerung eine Woche vor der Frist
„Kleine Erinnerung: Bis Freitag sammeln wir die Zusagen. Wer noch nicht geantwortet hat, findet das Formular hier: [Link]. Wir freuen uns auf euch!“
Prüfliste vor dem Versand der Einladungen
- Das Zusageformular ist einmal selbst ausgefüllt und die Antwort in der Liste angekommen.
- Die Frist steht auf der Karte und direkt über dem Knopf auf der Website.
- Das Formular fragt Anzahl Erwachsene und Kinder, nicht den Namen einer Begleitung.
- Allergien sind freiwillig, mit eigener Einwilligung und Hinweis zur Löschung.
- Es gibt einen zweiten Weg für Gäste ohne Internet, mit einer festen Person.
- QR-Code, Adresse und Passwort sind auf einem Probedruck mit zwei Handys getestet.
- Der Caterer hat gesagt, bis wann er die endgültige Zahl braucht.
- Die Erinnerung eine Woche vor der Frist steht im Kalender.
Häufige Fragen
Was bedeutet RSVP auf einer Hochzeitseinladung?
RSVP steht für das französische „répondez s’il vous plaît“, bitte antworten Sie. Die deutsche Entsprechung ist u. A. w. g., um Antwort wird gebeten. Auf einer Hochzeitswebsite ist RSVP das Formular, mit dem Gäste zu- oder absagen.
Müssen Gäste sich für die Online-Zusage registrieren?
Nein, das sollten sie auch nicht müssen. Ein gutes Zusageformular braucht kein Konto und keine App. Gäste öffnen die Seite über Link oder QR-Code, geben bei Bedarf das Gäste-Passwort ein und füllen das Formular aus.
Was passiert, wenn ein Gast seine Zusage ändern will?
Bei vielen Formularen sagt der Gast einfach noch einmal zu oder ab. Bei Sinneswert erscheint die neue Antwort als weitere Zeile in eurer Liste; die ältere streicht ihr in der Tabelle. Bittet Gäste, bei Änderungen nach der Frist zusätzlich kurz Bescheid zu geben.
Dürfen wir im Zusageformular nach Allergien fragen?
Ja, aber nur freiwillig. Allergien sind Gesundheitsdaten im Sinne von Art. 9 DSGVO. Sammelt ein Anbieter sie für euch, braucht es in der Regel eine ausdrückliche Einwilligung des Gastes. Fragt nur ab, was Küche und Caterer wirklich brauchen.
Was machen wir mit Gästen, die kein Internet nutzen?
Bietet einen zweiten Weg an: Anruf bei einer festen Person oder eine kleine Antwortkarte. Diese Person trägt die Antwort dann selbst ins Formular ein. So bleibt eine einzige Liste, und niemand fühlt sich ausgeschlossen.
Bis wann sollen Gäste online zusagen?
Als Faustregel vier bis sechs Wochen vor der Feier. Fragt euren Caterer, bis wann er die endgültige Zahl braucht, und legt die Frist ein bis zwei Wochen davor. Eine Woche vor Ablauf hilft eine freundliche Erinnerung mit Link.
Kostet die Online-Zusage bei Sinneswert extra?
Nein. Das Zusageformular und die Gästeliste sind in allen drei Paketen enthalten, auch in Basis für 199 € einmalig. Mehrere Termine mit eigener Gästeliste gibt es ab dem Paket Komfort.
Quellen
- Duden online: u. A. w. g., abgerufen 07.10.2026. duden.de
- The Knot: Wedding Guest Study 2018. theknotww.com
- The Knot: 2023 Real Weddings Study (9.318 Paare), 14.02.2024. theknotww.com
- WeddyPlace: Die große Hochzeitsstudie 2024 (634 Paare). weddyplace.com
- Zola: First Look Report 2025 (knapp 6.000 Paare), aktualisiert 26.01.2026. zola.com
- Kartenmacherei: So heiratet Deutschland 2024 (504 Verheiratete). kartenmacherei.de
- Küchenfibel: Ab wann ist es zu spät, Hochzeitseinladungen zu verschicken?, 16.03.2026. kuechenfibel.de
- Statistisches Bundesamt, berichtet von evangelisch.de: Zahl der Menschen ohne Internetnutzung sinkt, 24.02.2026. evangelisch.de
- Datenschutz-Grundverordnung, Art. 5 und Art. 9 sowie Erwägungsgrund 18. dsgvo-gesetz.de
Zusagen, die sich von selbst zählen
Jede Hochzeitswebsite von Sinneswert hat Zusageformular, Gästeliste und Caterer-Tabelle eingebaut, ab 199 € einmalig. Die drei Pakete vergleichen.
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